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Jagdschloss Friedrichsthal

Friedrichsthal ist ein Ortsteil im Nordwesten der mecklenburg-vorpommerschen Landeshauptstadt Schwerin. Der Regierungsrat August Georg von Brandenstein errichtete an der Stelle des heutigen Jagdschlosses 1790 ein Sommerhaus in Form eines schlichten Fachwerkbaus.




Dieses erwarb nach mehreren Besitzerwechseln 1797 Großherzog Friedrich Franz I. für 4.000 Taler; er war es auch, der Friedrichsthal am 5.10.1798 seinen Namen gab. In Anbetracht der wald- und wildreichen Umgebung ließ er das Sommerhaus zu einem Jagdschloss ausbauen. Das Hauptgebäude erhielt 1798 die beiden Seitenflügel und wurde 1805 um ein Stockwerk erhöht. Gegenüber vom Schloss entstanden zwei Kavaliershäuser sowie Ställe. Das Jagdschloss wurde jedoch nur wenig durch den Großherzog genutzt; er stellte es daher Vereinen und Bürgern zur Verfügung. Aus seinen Bemühungen in den folgenden Jahren, das Schloss wieder zu veräußern, wurde nichts. Im Jahre 1914 kamen erholungsbedürftige Soldaten hier unter, ab dem 1. Weltkrieg diente der Westflügel als Heim für Waisen, 1936 wurde das Schloss dem Kyffhäuserbund als „Kriegerheim” überlassen. Nach 1945 diente es als Tuberkuloseheilanstalt und schließlich bis zur politischen Wende als Altenheim.

Seit 1993 steht das sanierungsbedürftige denkmalgeschützte Gebäude leer und - abgesehen von einigen Zwischeneigentümern - imm wieder zum Verkauf.

Von dem bis an den Neumühler See reichenden Landschaftspark wurde der südliche Teil 1945 abgeholzt und ab 1948 im Rahmen der Bodenreform aufgesiedelt.

Friedrichsthal stellen wir im 4. Band der "Fotografischen Zeitreise Mecklenburg" vor.


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