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Schloss Mirow im Kalender 2016

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Schloss Mirow

Das auf einer Halbinsel im Mirower See liegende Schlossensemble der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz wurde in mehreren Bauetappen von 1749 bis 1770 auf dem Gelände eine ehemaligeKomturei errichtet, die der hier seit 1227 ansässige Orden der Johanniter errichten ließ.




Am Ende des 16. Jahrhunderts ging die Komturei erst in die Verwaltung und dann in den Besitz der mecklenburgischen Herzöge über, die diese zu einer Festung ausbauten. Das Ordenshaus brannte 1742 nieder und in mehreren Bauabschnitten entstand von 1749 bis 1770 das Schloss in seiner heutigen Form. In Mirow wurde 1744 Prinzessin Sophie Charlotte geboren, die später, an der Seite George III., englische Königin wurde. Seit dem 18. Jahrhundert wurde das Schloss nur noch selten durch die herzogliche Familie genutzt und bereits im 19. Jahrhundert zog eine Schule in die Räumlichkeiten ein. Nach 1945 wurde im Schloss ein Altersheim eingerichtet. Bei den damaligen Umbauten von 1949 bis 1952 wurde die Anlage rekonstruiert und dabei einige Innenräume des Schlosses in vereinfachter Form wiederhergestellt. Von 2003 bis 2014 fanden durch die Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten MV umfassende Sanierungsarbeiten am Schloss statt und steht seitdem als Museum für Besucher offen. Besonders beeindruckend ist der im Stil des italienischen Hochbarock eingerichtete Festsaal im 1. Obergeschoss. Auch der Rote Salon mit wunderschönen Seidentapeten, und weitere Räume mit gemalten chinesischen oder romantischen Szenen sind restauriert.

Liebesinsel und Grab des letzten Großherzogs

Sehr romantisch ist es auf der sogenannten "Liebesinsel" im Mirower See gleich neben dem Schloss. Der letzte Großherzog aus dem Hause Mecklenburg-Strelitz, Adolf Friedrich VI., fand nach seinem Freitod am 24. Februar 1918 auf der "Liebesinsel" seine letzte Ruhestätte.

Kavaliershaus

Das dem Schloss optisch entsprechende Kavalier- und Küchenhaus steht diesem gegenüber. Es entstand ebenfalls bis 1758.

Torhaus

Das Torhaus steht am Eingang des heutigen Schlossparks. Es entstand 1588 im Stil der Renaissance - ein Jahr, nachdem die Niederlassung der Johanniter in die Verwaltung der mecklenburgischen Herzöge überging.

Johanniterkirche

Der älteste Teil ist der dreijochige Chor aus dem 14. Jahrhundert. Das Langhaus entstand um 1700. Am 4. September 1742 brannte die Kirche durch einen Blitzeinschlag aus. Herzog Adolf Friedrich III. ließ den barocken Turmaufsatz mit einer kupfernen Glockenhaube errichten. Nachdem auch der Innenraum der Kirche prächtig ausgestattet war, wurde sie 1744 wieder geweiht. Am 30. April 1945 zerstörte ein Beschuss durch die deutsche Wehrmacht die Kirche bis auf die Außenmauern, lediglich die Fürstengruft blieb erhalten. In den nachfolgenden Jahren entstand die Kirche durch den Architekten Paul Zühlke neu und konnte 1950 abermals neu geweiht werden. Der Turmaufsatz mit der Glockenhaube wurde 1993 wieder hergestellt und die Fassade des Kirchenschiffs 2008 saniert.

Fürstengruft

Ab 1708 fanden die regierenden Herzöge, ihre Gattinnen und ihre nächsten Angehörigen der Linie Mecklenburg-Strelitz in der Kirche ihre letzte Ruhe. 1821/22 entstand die Gruft an der Nordseite der Kirche, seitdem dient sie als Grablege. 1921 gab es in der Gruft 52 Särge in vier Räumen. Nach 1945 wurden einige beschädigt oder geplündert. Heute stehen im zugänglichen Teil 22 Särge.

Die Johanniterkirche Mirow

Mirow ist Bestandteil des Monatskalenders 2016

Mirow ist Bestandteil des Wochenkalenders 2006 (ausverkauft)


Staatliche Schlösser und Gärten im Finanzministerium M-V

17252 Mirow, Schlossinsel

Telefon: 0385-5884542
E-Mail: infoSPAMFILTER@mv-schloesser.de
Verweis: www.mirow-schloss.de


Öffnungszeiten April

Sa
10:00-17:00
So
10:00-17:00

Letzter Einlass: 30 min vor dem Ende der Öffnungszeit

Führungen sind auf Wunsch nach Absprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.

Öffnungszeiten Oktober

Di
10:00-17:00
Mi
10:00-17:00
Do
10:00-17:00
Fr
10:00-17:00
Sa
10:00-17:00
So
10:00-17:00

Letzter Einlass: 30 min vor dem Ende der Öffnungszeit

Führungen sind auf Wunsch nach Absprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.

Öffnungszeiten Mai, Juni, September

Di
10:00-18:00
Mi
10:00-18:00
Do
10:00-18:00
Fr
10:00-18:00
Sa
10:00-18:00
So
10:00-18:00

Letzter Einlass: 30 min vor dem Ende der Öffnungszeit

Führungen sind auf Wunsch nach Absprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.

Öffnungszeiten Juli, August

Mo
10:00-18:00
Di
10:00-18:00
Mi
10:00-18:00
Do
10:00-18:00
Fr
10:00-18:00
Sa
10:00-18:00
So
10:00-18:00

Letzter Einlass: 30 min vor dem Ende der Öffnungszeit

Führungen sind auf Wunsch nach Absprache auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich.


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