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In einigen Orten blieben diese besonderen technischen Denkmale erhalten. Viele davon finden Sie auf der Mühlenseite von Ingo Arlt.

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Bad Doberan im Kalender 2020

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Schloss Neustrelitz

Nachdem 1712 ein Stadtbrand die seit dem 14. Jahrhundert bestehende Residenz der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz zerstörte, ließ Adolf Friedrich III. ab 1726 bis 1731 das im nahe gelegenen Ort Glieneke befindlich Jagdhaus zu einem Schloss ausbauen.




Es handelte sich um einen relativ bescheidenen dreiflügeligen Fachwerkbau des Baumeisters Christoph Julius Löwe. Gleichzeitig wurde der barocke Park angelegt, dessen Hauptachse bis in den seit 1721 bestehenden Tiergarten verlief. Gleich nachdem der Schlossneubau vollendet war, entstand daneben die neue Stadt Neustrelitz. Die Pläne dafür stammten ebenfalls von Löwe, der die barocke Stadtanlage mit acht vom Marktplatz aus sternförmig verlaufenden Straßen umsetzte. Das Schloss wurde 1755 ausgebaut und erhielt dabei einen zweiten Hof; weitere Umbauten fanden nach 1860 durch den Architekten Friedrich August Stüler und ab 1905 durch den Architekten Albert Geyer statt. Das Schloss brannte 1945 ab, lediglich Teile des Fundamentes und der Keller blieben erhalten.

Georg Großherzog von Mecklenburg-Strelitz ließ durch den Hofgärtner Hugo Stark unter Mitwirkung des Gartendirektors Peter Joseph Lenné um 1825 den westlichen Teil des Parkes umgestalten und zu einem Landschaftsgarten erweitern.

Auch heute noch sehenswert ist das malerische Schlossgartenensemble mit der neogotischen Schlosskirche, der klassizistischen Orangerie, der Gedächtnishalle für Königin Luise von Preußen, dem Marstall und dem Hebetempel, den Skulpturen der Götterallee, mit Brunnen, weiten Rasenflächen und den alten Alleen.

Im westlichen Teil des Parks befindet sich die 1892 errichtete Gedächtnishalle für die preußische Königin Luise, geborene Prinzessin zu Mecklenburg-Strelitz und Schwester von Großherzog Georg, mit einer marmornen Kopie der zweiten Grabstatue von Christian Daniel Rauch.

Die Sandsteinskulpturen der Götterallee wurden in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts aufgestellt.

1755 entstand durch den Architekten Martin Seydel die klassizistische Orangerie. Karl Friedrich Schinkel und Friedrich Wilhelm Buttel bauten sie zwischen 1840 und 1842 um. Dabei erhielten die Säle die pompejanischen Deckenmalereien und die Wände die klassizistischen Reliefs.

Südlich des ehemaligen Schlosses liegt der 1721 angelegte Tiergarten mit seinem interessanten Hauptportal, vor allem den Hirschplastiken von Christian Daniel Rauch.

Neustrelitz ist Bestandteil des Wochenkalenders 2008


Tourist- und Nationalparkinformation

17235 Neustrelitz, Schlosspark

Telefon: 03981 253-119
Fax: 03981 2396870
E-Mail: touristinformationSPAMFILTER@neustrelitz.de
Verweis: www.neustrelitz.de


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