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Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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Gutshaus Radepohl

Die Geschichte des Gutes Radepohl ist eng an das benachbarte Gut Wessin gebunden.




So befand sich Radepohl zusammen mit Wessin, Kleekamp und Ruchow, Bolz und Tieplitz bei Sternberg im 18. Jahrundert in der Hand der Familie Elderhorst zu Bissendorf. Die Elderhorst wurden im 18. Jahrhundert geadelt. Vermutlich war auch die Familie von Stralendorff im Besitz von Radepohl. 1883 übernahm Gustav Eduard John das Gut. Im Besitz der Familie blieb das Gut bis mindestens 1908. Es folgten Otto Krüger, Friedrich Röhr und bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Georg Froriep.

Das Herrenhaus, das schon von weitem zu erkennen ist, ist ein klarer Bau und besitzt ein hohes Walmdach. Vermutlich stammt es im Kern aus dem 17. Jahrhundert, es erinnert an andere Mecklenburger Gutshäuser dieser Zeit, wie Gnemern, Großenhof oder Groß Salitz. Es steht seit längerer Zeit leer und bedarf dringender Renovierung. Die Reste eines Parkes sind erhalten. Das benachbarte Gut Badegow gehörte bereits zum Gutskomplex Bülow, dessen palazzoartiges Herrenhaus als Stammsitz der Familie von Barner galt.


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