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Gutshauskarte Mecklenburg-Vorpommern

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Schloss Wiligrad im Kalender 2019

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Herrenhaus (Schloss) Wartin

Wartin liegt unmittelbar an der Grenze von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg und gehörte zeitweise zur Provinz Pommern bzw. Vorpommern. Das Rittergut befand sich ursprünglich im Besitz der adeligen Familie von Blankenburg. 1717 wurde Joachim Bernd von der Osten Eigentümer des Gutes, später auch die Familie von Ramin.



Nach einigen Besitzerwechseln erwarb 1928 die "Gesellschaft zur Förderung der inneren Kolonisation" das Gut, das anschließend in 94 Bauernstellen aufgeteilt wurde.

Das Herrenhaus, ein zweigeschossiger Bau mit Ehrenhof, entstand im 18. Jahrhundert im Barockstil. Im 19. Jahrhundert wurde es im damaligen Zeitgeschmack umgebaut, dabei erhielt es die neogotische Ecktürmchen und das Portal.

Während der Nazizeit diente das Herrenhaus als Gauführerschule.

Nach 1945 wurden im Haus der Rat der Gemeinde und Wohnungen untergebracht.

Nach 1990 begann die Stiftung Collegium Wartinum das Herrenhaus zu sanieren, um es so vor dem Verfall zu bewahren. Die Stiftung verfolgt das Ziel, Schloss Wartin für die Zwecke des Vereins Europäische Akademie nutzbar zu machen und zu einem Zentrum für Kunst, Kultur und Wissenschaft auszubauen. Das Schloss wird vom Vorsitzenden und dem Direktor der Stiftung bewohnt. Sie veranstalten Studienwochenenden und laden zu wissenschaftlichen, künstlerischen und kulturelle Aktivitäten ein.


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