Sie sind hier: Home > Guts- & Herrenhäuser > Gutshäuser - W > Wrodow

English Website

English Website


Wrodow im Kalender 2020

Wrodow im Kalender 2020

Infos & Bestellungen


Empfehlen Sie uns weiter!

Empfehlen Sie uns weiter!

Verlinkungen


Schloss Wiligrad im Kalender 2019

Schloss Wiligrad im Kalender 2019

Infos & Bestellung


Gutshaus (Herrenhaus, Schloss) Wrodow

Wrodow geht auf eine slawische Siedlung zurück; urkundlich erwähnt wird das Dorf erstmals am 29. Mai 1271, als Herzog Barnim I. dieses dem Kloster Ivenack überlässt.




Wrodow ist im Kalender 2020

Kalender A4: ansehen | Kalender A3: ansehen

oder über das Bestellformular hier bestellen


Mit der Reformation und der Säkularisierung der Klöster 1552 fällt der Besitz an die mecklenburgischen Herzöge, die die im Penzliner Gebiet gelegenen Klosterdörfer an ihren Vasallen Maltzahn
lehnweise weitergeben.

Nach dem Dreißigjährigen Krieg kommt Wrodow 1656 pfandweise an den Obristen Joachim Engel, der sein Vermögen als führender Militär im Krieg gemacht hat. Zahlreiche rechtliche und gewaltsame Auseinandersetzungen unter den folgenden Pächtern und Besitzern prägen Wrodow für fast einhundertfünfzig Jahre. Im Jahre 1717 ist die Familie von Barner im Besitz des Gutes, 1751 geht es an Gotthard von Pickatel (Peccatel).

Er lässt in Wrodow ein Gutshaus bauen, das später immer wieder erweitert und verändert wird. Das Gutshaus im tudorgotischen Stil, wie wir es heute kennen, erhielt sein prägendes Bild ab 1860 durch die Familie Neumann aus Lapitz, die auf Wrodow von 1817 bis 1933 ansässig war.

Nach 1945 war das Gutshaus Flüchtlingsunterkunft und Konsum. Bereits in den 1950er Jahren begann der allmähliche Leerzug des Gebäudes.

Die heutigen Eigentümer erwarben es 1993, woraufhin die Sanierung begann. Konzerte, Lesungen und Ausstellungen beleben heute das Gutshaus.


Besitzverhältnisse vor 1945:

1271

Kloster Ivenack bis zur Säkularisation

1656-1717

Joachim von Engel

1717-1751

Oberst von Barner

1751-1785

von Peckatel

1785-1794

pfandweise von Ziethen

1794-1817

Karl Martin Greffrath

1817-(1930)

Johann Gottlieb Neumann
1921 Ludwig Neumann

1936/37

Max Köller


Schlagworte: