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Gutshaus Wolfradshof

Das Gutshaus Wolfradshof wurde von Ernst Hermann Samuel von Wolffradt 1748 neu erbaut und erhielt mit den dazugehörigen Ländereien durch einen Regierungserlass 1750 den Namen "Wolffradtshof".




Das Gutshaus ist ein Putzbau in klassizistischem Stil. Der Portalnische wurden zwei toskanische Säulen vorgesetzt. Über dem Portal befindet sich in einem Dreiecksgiebel das Wappen der Familie von Wolffradt.

Nach 1945 kamen im Gutshaus Flüchtlinge unter, der Saal wurde später zum Kulturraum; es gab im Haus einen Kindergarten, eine Post- und Eierannahmestelle.

Während der DDR-Zeit verfielen die Wirtschaftsgebäude teilweise, auch das Gutshaus war vernachlässigt und deshalb 1989 nur noch teilweise bewohnt. Der Park hinter dem Gutshaus war nur noch anhand weniger Gehölze zu erahnen.

In diesem Zustand erwarben Irmgard Johannsen und Holger Steinel aus Berlin das abrissreife Gutshaus und führten bis 2004 eine fachgerechte Sanierung durch.

Auch der Park wurde teilweise neu angelegt.


Besitzer und Pächter von Wolffradtshof

1848 - 1869

Ernst Hermann Samuel von Wolffradt (1793-1869)
Pächter ab 1850-1870: Gustav Balthasar (1821-1870)

1869

Carl Friedrich Wilhelm von Wolffradt (1839-1903)

1869 - 1879

Albert Theodor Carl Heinrich Friedrich Heydemann (1835-1903)

1879 - ca. 1887

Leutnant Pessina von Branconi

ca. 1887 - 1900

Paul von Ramin

1900 - 1930

Max Wilhelm Friedrich Carl Anders
Anna Anders geb. Harder, Pächter wird 1903 der Schwiegersohn Otto Lobeck (1884-1944)

1930 - 1945

Robert Unger
Erbin verpachtet von 1942 - 1945 an Joachim Kroos

Informationen erarbeitet von Cordula Schultz, Eutin


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