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Historische Mühlen

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In einigen Orten blieben diese besonderen technischen Denkmale erhalten. Viele davon finden Sie auf der Mühlenseite von Ingo Arlt.

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Buch "Gutshäuser und Schlösser in Vorpommern"

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Gutshaus Ziethen

Das Gut Ziethen nördlich von Anklam befand sich über 300 Jahre, bis 1779 im Besitz der Familie von Owstin. Vorbesitzer waren die Familien Buggenhagen und Lepel.




Nach 1779 wechselten die Besitzer in rascher Folge, bis 1858 Helmuth Graf von Schwerin das Gut erwarb. 1922 ließ Bernhard Graf von Schwerin das um 1818 erbaute Gutshaus anlässlich seiner Hochzeit umbauen und modernisieren. Ein Musiksaal wurde seitlich angebaut und der Haupteingang verändert. Seitdem sind über dem Eingang das Wappen der Familie von Schwerin und die Jahreszahlen 1818 und 1922 zu sehen.

Auch der Park erfuhr eine Neugestaltung. Als Hochzeitsgeschenk für seine Frau ließ der Graf einen sogenannten »Senkgarten« anlegen. Die Idee kam aus England und wie der Name schon sagt, wird dabei
ein Teil des Gartens abgesenkt, mit niedrigen Mauern und kleinen Böschungen umschlossen und im Zentrum meist mit einem Wasserbecken versehen. In Ziethen liegt dieser Bereich in Blickachse zum Musiksaal-Anbau. 2023 konnte die Rekonstruktion dieses besonderen Gartenteils abgeschlossen werden.

Nach der Vertreibung der Familie von Schwerin 1945 bot das Gutshaus Flüchtlingen eine Bleibe, später erfuhr es die DDR-typischen Nutzungen, so als Konsum, Gaststätte, für die Kinderbetreuung, die Verwaltung der Gemeinde oder volkseigener Betriebe. Diese Nutzung änderte sich nach 1990 kaum. Ein Teil des Gutshauses ist bewohnt, in einem anderen Teil sind Büros eingerichtet, ein Raum kann für kleinere Feiern gemietet werden.

Eine Fernverkehrsstraße trennt Gutshof und Park von der Kirche St. Marien, die 1257 geweiht wurde. Das älteste Ausstattungsstück ist ein Taufstein aus gotländischem Kalkstein aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts.

Diesen Ort stellen wir im Buch »Gutshäuser und Schlösser in Vorpommern«, Band 2, vor.


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