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Gutshaus Wüst Eldena

Wüst Eldena wurde am 12. März 1323 urkundlich erwähnt, als die Nachfahren des Rügenfürsten Jaromar I., der Ritter Johann von Gristow und sein Neffe, Knappe Ghert, den Stralsunder Bürgern Conrad und Hermann Papenhagen 12 Hufen in Wüst Eldena für drei Jahre übereigneten.




1326 überließ Herzog Wartislaw IV. im Rahmen eines Tauschhandels dem Greifswalder Bürger Heinrich Lange das Dorf Wüst-Eldena, mit dem Recht, selbiges nach seinem Belieben weiter veräußern zu können. Im 15. Jahrhundert befand sich der Ort im Besitz der Greifswalder Familie Gorslaw und gelangte später in städtischen Besitz der Stadt Greifswald, die das Gut verpachtete. 1865 wird als Pächter Herr Vierow genannt; zu seiner Zeit entstand wohl auch das Gutshaus. Der letzte Pächter des 458 Hektar umfassenden Gutes von 1912 bis 1945 war Bruno Jürgens. Während seiner Zeit entstanden einige Wirtschaftsgebäude und Wohnhäuser neu.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielten Neusiedler im Zuge der Bodenreform das Land und in das Gutshaus zogen Flüchtlinge ein. Später gab es im Haus auch einen Kindergarten und einen Konsum, im großen Saal fanden Veranstaltungen statt. 1975 waren im Haus fünf von acht Wohnungen, alle mit Ofenheizung und Außentoilette ausgestattet, vermietet. Zu dieser Zeit blätterte der Putz, das Dach war undicht, die Dachrinnen defekt und der Keller stand mehrfach unter Wasser.

Nach 1990 wurde das Gutshaus verkauft und 1997 saniert, seitdem ist es bewohnt.

Von der großen Gutsanlage blieben auf Grund der Nutzung durch die LPG während der DDR-Zeit drei Stallgebäude erhalten; auch Fragmente eines Parks sind noch vorhanden.

Wüst Eldena finden Sie im Buch "Fotografische Zeitreise Vorpommern", Band 4


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