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Gutshauskarte Rügen

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Gutshaus Ludorf im Kalender 2019

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Gutsanlage Lanckensburg

Im 14. Jahrhundert befand sich das Dorf im Eigentum der Familie von Platen, im 16. Jahrhundert sitzen hier die Normanns, gefolgt von der Familie Bohlen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts (vor 1742) erwarb die Familie von der Lancken das Gut. Sie veranlassten 1742 die Umbenennung des Dorfes Zützitz in "Lanckensburg".




Nach dem Erwerb durch die Familie von der Lancken ließen diese bis 1744 ein Gutshaus errichten. 1822, 1882 und um 1910 fanden Umbauten am Gutshaus statt. Die letzte Eigentümerin des 1945 253 Hektar umfassenden Gutes war Marie von der Lancken; der Administrator war Walther von Platen.

1967 wurde das Gutshaus abgerissen; die Wirtschaftsgebäude wurden durch die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft genutzt.

Von der Gutsanlage blieb der mächtige Stallspeicher aus dem Jahr 1913 erhalten. Architekt war Paul Imberg (1877-1946)

Ursprünglich bestand das Ensemble aus einem zentralen, sechsgeschossigen Getreidespeicher und zwei flacheren, flankierenden Seitenflügeln mit Fledermausgauben, die vermutlich als Ställe und Unterkünfte für die Bediensteten genutzt wurden. Das beeindruckende Speichergebäude ziert ein imposanter hofseitiger Giebel, der in Pommern kaum seinesgleichen hat. Im Denkmalband „Vorpommersche Küstenregion“ wird das zwischen 1913 und 1920 errichtete Gebäude wie folgt beschrieben: „Giebelständiger viergeschossiger neunachsiger Putzbau mit drei abgestuften Dachgeschossen, davon zwei mit steilen Pultdächern und Teerpappeindeckung, das oberste mit Satteldach […] Vor dem Erdgeschoss der Giebelseiten überdachte beziehungsweise ins Gebäude gezogene Verladerampe […] Zu beiden Seiten schließen langgestreckte anderthalbgeschossige Stallflügel an.“ Von den angegebenen Stallflügeln ist das südliche Exemplar nach 1995 verschwunden.

Zur Gutsanlage gehörte auch ein Park, der 1835 angelegt wurde. In ihm befand sich eine Grabstätte der Familie von der Lancken.



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