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Hochzeiten & Feste feiern

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Ein Gutshaus für eine ganze Gruppe!

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Gutshaus Zietlitz


Greven im Kalender 2019

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Herrenhaus (Schloss) Göhren

Am Südufer des Göhrener Sees, im nördlichen Teil des Landschaftsparks, zeugen Burgwälle von der Existenz einer slawischen Burganlage. Die Burg, auf dem Schlossberg gelegen, wurde im Mittelalter ausgebaut.




Göhren war ursprünglich ein Lehen der Ritter von Osterwald. 1519 gelangte es an die Familie von Blankenburg. 1650 musste der in Folge des Dreißigjährigen Krieges verarmte Grundherr Georg von Blankenburg seinen Besitz aufgeben.

Bis das Gut 1839 in den Besitz der gräflichen Familie von Schwerin auf Wolfshagen gelangte, erfuhr es mehrere Besitzerwechsel: 1627 von Neuenkirchen, zu Beginn des 18. Jahrhunderts die von Rieben und die von Brockhusen, im 19. Jahrhundert die Familien von der Lancken, Merker und Lichtwald. Zwischen Kirche und dem Gutshof ließ Hermann Graf von Schwerin-Wolfshagen 1855 das neue Herrenhaus im neogotischen Stil durch den Baurat Friedrich Hitzig erbauen. Dieses wurde 1913 durch den Schweriner Baumeister Gustav Hamann nach Westen hin erweitert.

Der letzte Gutsbesitzer, Ulrich-Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld wurde wegen seiner aktiven Mitbeteiligung am 20. Juli 1944 von den Nationalsozialisten zum Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Der Volksgerichtshof entschied auch die Einziehung des Vermögens. Seine Familie geriet in Sippenhaft und musste Göhren verlassen, das Gut geriet in Zwangsverwaltung.

Das Herrenhaus brannte im Juni 1945 aus ungeklärter Ursache vollkommen aus, nachdem bereits einen Monat zuvor ein erster Brand gelöscht werden konnte. Heute zeugen nur noch wenige Reste, so Teile einer Mauer, vom Herrenhaus.

Anfang der 1990er Jahre erhielt der älteste Sohn des Widerständlers, der Land- und Forstwirt Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld, das verstaatlichte Göhrener Gut zurück und zog mit seiner Frau nach Göhren.
Im Park befindet sich neben der alten Erbbegräbnisstätte der Grafen von Schwerin von Schwanenfeld, seit 1987 ein Gedenkstein für Ulrich-Wilhelm Graf von Schwerin von Schwanenfeld.
Die großzügige Gutsanlage umfasst neben dem Inspektorenhaus einen Reitstall, einen Pferdestall bzw. die "Felsenscheune", und drei Stallspeicher für Kühe, Schafe und Pferde.


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