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Ein Gutshaus für eine ganze Gruppe!

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Das Guts- & Gästehaus Zietlitz bietet das passende Ambiente für Familienfeiern und -treffen, Brainstormings, kleine Seminare, Gruppen von Freunden historischer Gutshäuser; Naturliebhaber, Yogagruppen u.v.m.

Gutshaus Zietlitz


Meine Halbinsel – die Fotowebsite

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Jeder Sonnenuntergang ist anders, jeder Baumstumpf kann »in Szene« gesetzt werden, und wenn man »verrückt« genug ist, steht man um 4 Uhr morgens auf, um den aufsteigenden Nebel im Bild festzuhalten.

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Gutshaus Federow

Federow liegt am Rande des Müritz-Nationalparkes, südöstlich von Waren-Müritz. Eine erste Erwähnung findet das Dorf im Jahre 1289. 1406 wird Klaus Tamme von den Fürsten von Werle mit Anteilen an Federow belehnt, 1455 erhält Hennecke von Holstein zu Ankershagen Anteile, 1471 Joachim von Kamptz.




1690 erwarben die von Oldenburg Anteile von Sibrandt von Secheln und später weitere Hufen, so dass ihnen 1701 der Lehnsbrief für den ganzen Ort erteilt wird. 1769 übernahm der Kammerherr Georg Ludwig von Oertzen das Gut. Dessen Rechtsnachfolger wird im Jahre 1820 der Amtmann Lembke, 1862 erwarb Familie von Maltzan das Gut und im Jahre 1880 kam es an den Advokaten Wilhelm Heinrich Friedrich Krull.

Zwischen 1885 bis 1908 diente Federow dem Großherzoglichen Ministerium des Inneren als Nebenstelle des Landarbeitshauses Güstrow. Im Jahre 1924 wird Georg Asselborn als Besitzer genannt und 1938 bis zur Enteignung des Gutes 1945 Kurt Herrmann.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Herrenhaus, das wohl Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und später mehrfach verändert wurde, vorwiegend für Wohnzwecke genutzt. Eine Konsum-Verkaufsstelle versorgte die Dorfbewohner mit dem Nötigsten.

Nach der umfassenden Sanierung des Gebäudes entstand hier nach 1990 ein Hotel mit Restaurantbetrieb.

Nördlich des Herrenhauses befindet sich die im Verfall begriffene ehemalige Brennerei, in der man aus Korn und Kartoffeln Alkohol brannte.

In Federow lädt die "Hörspielkirche" Besucher ein, auf schlichten Holzbänken Platz zu nehmen und den Hörspielen zuzuhören. Die bereits im 13. Jahrhundert erwähnte Dorfkirche stand lange Zeit ungenutzt, bis diese außergewöhnliche Idee sie vor dem drohenden Verfall rettete.


Besitzverhältnisse:

1698-1767

von Oldenburg

1767-1820

Kammerherr Georg Ludwig von Oertzen

1790-1820

Landrat Kammerherr Gustav Diederich von Oertzen

1820-1825

Amtmann Enoch Samuel Lemke

1825-1861

Heinrich Lemke

1861-1864

Landrat Friedrich Nicolaus Rudolf von Maltzan, Freiherr zu Wartenberg und Penzlin

1864-1879

Hermann von Maltzan, Freiherr zu Wartenberg und Penzlin

1879-1884

Advokat Wilhelm Heinrich Friedrich Krull (für die Gläubiger der Freiherren zu Wartenberg und Penzlin)

1884

Herzogliche Kammer


Federow ist Bestandteil des Wochenkalenders 2009

Federow finden Sie im Buch "Fotografische Zeitreise - Mecklenburg", Band 2


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