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Buch "Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg"

Buch "Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg"

Wir stellen im Band 6 auf 160 Seiten 55 Güter mit kurzen Texten sowie mehr als 220 historischen und aktuellen Fotografien vor.

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Neu: Buch Mecklenburg 6


Gutshaus (Herrenhaus) Seltz

Seltz wurde erstmals im Jahr 1249 urkundlich erwähnt. Ursprünglich als Domäne geführt, wurde das Gut im Jahr 1812 verkauft. 1844 befand es sich im Besitz von Freiherr Carl von Maltzahn-Utzedel, wobei Seltz vorwiegend als Nebengut des benachbarten Gutes Gültz diente und das Gutshaus als Wohnsitz für Familienangehörige oder Pächter.




Nach der Zeit der Maltzahns gelangte das Anwesen in bürgerlichen Besitz: 1864 wird Otto Schmidt genannt, 1928 Rudolf Klitscher und 1945 Ulrich Randolph.

Das Gutshaus ist ein eingeschossiger Bau, dessen Kern vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammt. Im 19. Jahrhundert wurde es umgebaut und klassizistisch überformt. Während der DDR-Zeit erfolgte die Entfernung jeglichen Schmucks an der Außenfassade.

Das heutige Erscheinungsbild des Ortes wird wesentlich durch die Reste der historischen Gutsanlage geprägt. Der Gutshof ist von einer Feldsteinmauer umgeben. Ein Stallgebäude trägt die Datierung 1883 sowie die Initialen „U.K.“. Bemerkenswert ist, dass – im Gegensatz zu vielen anderen verfallenen Gutsanlagen in Mecklenburg-Vorpommern – heute sämtliche Gebäude des ehemaligen Gutshofes in Seltz genutzt werden.

Zum Gut gehörte außerdem eine Parkanlage. Auch wenn sie heute teilweise verwildert ist, zeugen alte Baumbestände noch immer von der einstigen Gestaltung und Bedeutung des Ensembles.

Diesen Ort stellen wir im Buch »Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg«, Band 6, vor.


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