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Gutshauskarte Mecklenburg-Vorpommern

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Gutshauskarte M-V


Buch "Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg"

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Neu: Buch Mecklenburg 6


Gutshaus Schwasdorf

Das Gutshaus in Schwasdorf ist heute stark baufällig, obwohl es sich in Privatbesitz befindet und bis vor einigen Jahren noch bewohnt war. Bauherr des Gutshauses war Axel Adolf Johann Franz Dietrich Kortüm, der das Gut ab 1853 besaß.




Vorbesitzer des Gutes waren 1524 die von Kamptz, ab 1607 die Familie von Lehsten, ab 1777 Major Albert Wilhelm von Freyburg, 1807 der Domänenrat Jakob Christian Martin von Ihlenfeld und ab 1814 Ludwig Schroeder, gefolgt von seinen Erben.

Unter Adolf Kortüm, Besitzer ab 1896, entstanden die außergwöhnlich schönen Stallanlagen im neogotischen Stil, die heute noch teilweise vorhanden sind. Auch das Gutshaus erfuhr eine Umgestaltung, auf der Parkseite entstand ein großer Anbau. Nachdem Adolf Kortüm starb, übernahm seine Tochter Ruth das Gut, nach ihrem Tod ihr Ehemann Carl Joachim Hüniken.

Im nahe gelegenen Wald existiert noch eine Grabstätte der Familie Kortüm. Ein Gutspark ist noch erkennbar, wenn auch stark verwildert.

Etwas außerhalb des Ortes im Schwasdorfer Wald befinden sich fünf Hügelgräber aus der Bronzezeit.

Besitzverhältnisse bis 1945:

1524

Herman von Kamptz und Catharina von Zepelin

1607 - 1619

Familie von Lehsten

ab 1735

Familie von Lehsten

1807

Domänenrat Jakob Christian Martin von Ihlenfeld

1814 - 1851

Ludwig Schroeder (*1783; + 1851)
Schwiegervater von Edo Heinrich von Thünen

1851 - 1853

Schroeders Erben

1853 - 1896

Axel Adolf Johann Franz Dietrich Kortüm
(*1828; + 1896)

1896 - 1939

Adolf Kortüm (*1869; +1939)

1940 - 1942

Ruth Hüniken, geb. Kortüm in Rödlin

1942

Carl Hüniken, Domänenpächter auf Rödlin

redaktionelle Unterstützung: Axel Stelter

Diesen Ort stellen wir im Buch »Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg«, Band 6, vor.


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