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Gutshaus Pieverstorf

Es ist lange her und heute nicht mehr zu erahnen, dass in dem beschaulichen Pieverstorf einst höfisches Leben in einem repräsentativen Herrenhaus und dem angrenzenden barocken Park stattfand.




Adolf Friedrich IV., Herzog zu Mecklenburg (-Strelitz) erwarb 1790 das Gut von der in Ankershagen ansässigen Familie von Holstein, in deren Besitz es sich seit 1519 befand. Adolf Friedrich IV. schenkte im gleichen Jahr das Anwesen seinem Bruder Ernst Gottlob Albrecht, Herzog zu Mecklenburg. Prinz Ernst, wie er genannt wurde, hielt sich einige Male und auch für längere Zeit in Pieverstorf auf und empfing Gäste, wie 1796 die spätere Königin Luise von Preußen mit ihrem Gemahl, dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm III. von Preußen.

Im 19. Jahrhundert gelangte das Gut mit dem Herrenhaus in bürgerlichen Besitz und ging zügig von Hand zu Hand: 1878 Carl Friedrich Rohlack, 1885 Matthäus Warncke, 1908 Curt von Honrichs, 1924 Dr. P. von Gontard, 1928 Dr. jur. Robert Henschel.

Das Gutshaus, das sich zu dieser Zeit im Besitz von Hermann Voss befand, brannte 1944 ab, lediglich der Nordflügel blieb erhalten. Die Familie wurde 1945 enteignet.

Die Hofanlage ist anhand der Torpfeiler und Teilen der Gutshofmauer, der Lindenallee und einigen im Ort erhaltenen Gutsgebäuden in Form von Feldsteinbauten erkennbar. Die Allee führt auf ein neu errichtetes Gebäude, bei dem die verbliebenen Wände des Herrenhauses genutzt wurden.


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