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Gutshaus Kramerhof

Das Dorf Kramerhof feierte 2018 sein 700-jähriges Bestehen. In einer Urkunde vom 24.07.1318, ausgestellt von Berthold von der Osten, verkauft dieser an Eberhard Hup, den Vogt des Fürsten Wizlaw III. von Rügen, seinen ganzen Hof (heute Kramerhof) in Kedingshagen „... mit allem Zubehör, Freiheiten und Gerechtsamen, dazu vier Hufen Wiese zwischen Kordshagen, Vogelsang und Kedingshagen gelegen...“.




Nach der im 15. Jahrhundert erfolgten Teilung von Kedingshagen in die Ortsteile Groß- und Klein Kedingshagen schenkte der Stralsunder Ratsmann Evers Drulleshagen das Gut Kramerhof der Kramer-Compagnie, einer Gilde der kleinen Kaufleute, die es seitdem verpachtete und die Erlöse aus der Pacht der Kraemer-Armenstiftung bis 1945 zugute kommen ließ. Der letzte Pächter war Robert Willhöft. 1945 brachte er ca. 30 Flüchtlinge aus Schlesien, Ostpreußen und dem Sudetenland im Gutshaus unter. Als kurze Zeit später Angehörige der Roten Armee am Gutshaus eintrafen, zerrten sie den Pächter Willhöft in den Keller und erschossen ihn. Die Flüchtlinge beerdigten ihn später unter dem Walnussbaum hinter seinem Haus.

Mit der Bodenreform erhielten 23 Jungbauern eine Parzelle mit Haus, Hof, Garten und Acker. Das Gutshaus war während der DDR-Zeit bewohnt.

Seit 1994 befindet es sich in Privatbesitz.

Kramerhof finden Sie im Buch "Fotografische Zeitreise Vorpommern", Band 4


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