Sie sind hier: Home > Guts- & Herrenhäuser > Gutshäuser - G > Granskevitz

English Website

English Website

Gutshauskarte Rügen

Gutshauskarte Rügen

Auf der Karte finden Sie 170 Standorte von Gutshäusern, Herrenhäusern und Schlössern auf Rügen.

Bestellungen per E-Mail an
ilka.zander@t-online.de

Informationen hier


Buch "Gutshäuser und Schlösser auf Rügen"

Buch "Gutshäuser und Schlösser auf Rügen"

Wir stellen im Band 2 auf 149 Seiten 50 Güter mit kurzen Texten sowie 216 historischen und aktuellen Fotografien vor.

Informationen & Bestellung hier

Buch Rügen 2


Hochzeiten & Feste, Schloss Gamehl

Hochzeiten & Feste, Schloss Gamehl

im stilvollen Ambiente des Schlosses Gamehl - Der originalgetreu restaurierte Festsaal bietet Platz für 80 Personen.

www.schloss-gamehl.de


Gutshaus Granskevitz

Das Gutshaus wurde im 17. Jahrhundert auf Fundamenten einer Burg aus dem 15. Jahrhundert errichtet.




Im 18. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts erfolgten An- und Ausbauten. Das Gutshaus ist von einem Ringwall mit Außengraben umgeben und damit einzigartig auf Rügen. Seit dem 12. Jahrhundert bis zum Tode Carl von Platens 1846 war das Gut Stammsitz der Familie von Platen. Carl von Platens zweite Tochter Agathe heiratete den Husaren-Rittmeister Hans Friedrich von Schultz. Bis zur Enteignung 1945 leitete der Enkel Carl von Schultz die Geschicke des Gutes. Carl von Schultz war mit der Gründung der "Norddeutschen Saatzuchtgesellschaft KG von Schultz-Granskevitz", kurz "Nordsaat", einer der erfolgreichsten Züchter des Landes und auch international bekannt. Im Jahre 1945 von der Sowjetarmee enteignet, leitete er noch kurze Zeit seine Firma. Er wurde verhaftet und war seitdem verschollen. Erst 2012 wurde bekannt, dass Karl von Schultz am 6. Februar 1946 nach einem Gerichtsurteil des Russischen Militärtribunals hingerichtet wurde. Seine Frau konnte mit den vier Töchtern nach Schleswig-Holstein fliehen und dort die Firma "Nordsaat" wieder aufbauen.

Die 1945 verstaatlichte Saatzuchtstation konnte im Jahre 1991 wieder von der "Nordsaat-Saatzuchtgesellschaft m.b.H." übernommen werden. Das Gutshaus ist saniert, der Ringwall mit seinem alten Baumbestand und der Außengraben sind sehr gepflegt. Bemerkenswert ist der südwestliche Kellerraum, der noch vor 1507 wegen der dort beigesetzten Pestleichen vermauert wurde und angeblich seitdem nie wieder betreten worden ist.

Diesen Ort stellen wir im Buch »Gutshäuser und Schlösser auf Rügen«, Band 2, vor.


Schlagworte: