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Gut Dambeck bei Wismar

Dambeck war ein altes Domänengut. Das Herrenhaus lag unmittelbar in einer Senke am Dambecker See, der heute als wichtiges Vogelrast- und Vogelbrutgebiet unter Naturschutz steht.




Anstelle des Gutshauses steht heute ein Einfamilienhaus. Die imposante gepflasterte Auffahrt mit Alleebäumen und einige solitäre Bäume beschreiben noch den Standort des alten Hauses.

Die Gutsanlage hat sich erhalten, unter anderem befindet sich dort heute ein Reiterhof.

Sehenswert sind die Backsteinkirche sowie das angrenzende Pfarrgehöft. In Dambeck befindet sich ein bemerkenswertes reetgedecktes Rasthaus aus dem 17. Jahrhundert sowie eine Museumsschmiede.

Das Kirch-und Gutsdorf lag an der alten Salzstraße von Lüneburg nach Wismar. Dambeck hatte in der späten DDR für die Region eine bestimmte kulturelle Bedeutung. In den 1970/80er Jahren wurde Dambeck zusammen mit den Dörfern Jammersdorf, Neu-Meteln und Wendisch-Rambow zu einer Art Künstlerkolonie, da sich in diesen Dörfern zahlreiche Schriftsteller und bildende Künstler angesiedelt hatten. Eine Beschreibung dieser Zeit findet sich in der Erzählung "Sommerstück" von Christa Wolf. Im historischen Rasthaus, von den Einheimischen einfach Strohkaten genannt, fanden bis weit in die 1990er Jahre hinein beliebte Discotheken, Sommerfeste und Konzerte statt.

Im Ort befindet sich heute eine sehenswerte Töpferei.


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