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Gutshaus (Herrenhaus) Behrenhoff

Eine erste urkundliche Erwähnung erfuhr Busdorf (später Behrenhoff) am 25.05.1249. Das Gut war ein altes Rittergut der Familie von Behr, die hier nachweislich seit 1386 saßen. Johann Ulrich von Behr ließ 1804 das Gutsdorf Busdorf in Behrenhoff umbenennen.




Das Herrenhaus entstand unter Carl Felix Georg von Behr im spätklassizistischen Stil 1838 durch den Umbau eines älteren Gebäudes. Baumeister des zweigeschossigen langgestreckten Gebäudes mit der großzügigen Auffahrt war Friedrich Hitzig. Eine Erweiterung erfuhr der Bau 1896 unter Carl Felix Waldemar Graf von Behr. Hierbei wurden die Veranden vergrößert und aufgestockt. Der Eingangsbereich wurde mit einer großzügigen Auffahrt versehen. Säulen trugen einen Balkon über dem Eingang.

Das Herrenhaus spielte unter Mechthild Gräfin Behr in der Zeit des Nationalsozialismus eine Rolle, dort fanden Vorlesungen des evangelischen Theologen und Widerstandskämpfers gegen den nationalsozialistischen Terror Dietrich Bonhoeffer statt.

Ab 1942 diente das Herrenhaus Behrenhoff für die Auslagerung von Kunst- und Kulturgut der Kirche St. Marien in Greifswald.

Das Herrenhaus existiert leider nicht mehr, es wurde nach einem Brand in der Nacht vom 8. zum 9. Mai 1945 abgerissen. Das verbliebene Baumaterial wurde für die Neubauernhöfe der Gegend genutzt.

Von der Gutsanlage blieb ein Pferdestall, der um 1900 erbaut wurde, erhalten. Ebenso das sogenannte Bärentor am Eingang zum Park.

In Resten erhalten ist der heute gut gepflegte und denkmalgeschützte Park, der ab 1840 nach Plänen des Gartenbauarchitekten Peter Joseph Lenné im Auftrag von Wilhelmine von Behr, der Witwe des Carl Felix Georg von Behr, angelegt wurde. Hier findet man heute noch besondere kanadische Tannen, einen Tulpenbaum, Esskastanien und zahlreiche Rhododendren.

Die Kirche wurde erstmals 1249 urkundlich erwähnt. Der Glockenstuhl entstand 1674.

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