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Buch "Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg"
Wir stellen im Band 6 auf 160 Seiten 55 Güter mit kurzen Texten sowie mehr als 220 historischen und aktuellen Fotografien vor.
Gutshaus Mölln bei Neubrandenburg
Mölln liegt am Südufer des gleichnamigen Sees. Am östlichen Ufer weist eine slawische Wehranlage aus dem 7. bis 12. Jahrhundert auf die frühe Besiedlung der Gegend hin. Die urkundliche Ersterwähnung des Dorfes erfolgte 1316.
In Mölln stehen zwei Gebäude aus unterschiedlichen Epochen nebeneinander. Es ist wahrscheinlich, dass die Familie Schuckmann das ältere Fachwerkgebäude errichten ließ. Heinrich Schuckmann erhielt am 30. März 1694 den Allodialbrief über das Gut. 1732 wurde die Familie in den Adelsstand erhoben. Das Gut blieb bis 1899 in ihrem Besitz. Ihnen folgten die Gebrüder Glantz, die wohl auch das neue Herrenhaus an der Seite des alten Fachwerkhauses erbaut haben. 1913 und 1924 wird als Eigentümer Ernst Walter genannt, 1945 Harry Köller.
Das Herrenhaus befindet sich im Besitz der Gemeinde und wird nach einigen Jahren Leerstand und anschließender Sanierung als Bürgerhaus genutzt.
Diesen Ort stellen wir im Buch »Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg«, Band 6, vor.



