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Schönlage bei Brüel

 
Schönlage
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Lage

Der Ort hieß bis 1810 Poverstorf. Schönlage beschreibt schon vom Namen her die "schöne Lage" des ehemaligen Gutes am Schönlager See. Das eigenwillige Herrenhaus stammt in seinem Kern vermutlich aus dem 18. Jahrhundert, im 19. Jahrhundert wurde es im Stil der Backsteinneogotik umgebaut. Der seitliche Anbau besitzt einen bemerkenswerten Treppengiebel mit ornamentaler Fassadengestaltung. Derzeit steht das Herrenhaus leer. Reste des Parkes erstrecken sich bis zum Schönlager See, die Anlage wurde größtenteils in Gärten und Bungalowsiedlungen parzelliert. Reste der Gutsanlage haben sich erhalten. Zu DDR-Zeiten wurde Schönlage durch ein Ferienlager bekannt. Im frühen 18. Jahrhundert gehörte Schönlage zu den weitverzweigten Besitzungen der Grafen von Schack, so wird ein Obristleutnant von Schack auf Schönlage erwähnt. Das bekannteste Gut dieser Familie war Brüsewitz westlich von Schwerin. Seit 1789 befand sich das Gut im Besitz von Ernst von Hopfgarten, im Jahr 1822 erwarben die Gebrüder von Arnswaldt das Gut. Sie blieben bis nach 1924 Eigentümer des Gutes. Schönlage war ursprünglich ein Kirchdorf, doch die Kirche wurde bereits während des 30jährigen Krieges zerstört. Schönlage besaß im 18. Jahrhundert eine Glashütte, genaugenommen wird ihr Standort in dem Flecken Poverstorf verzeichnet. Betreiber der Hütte war zunächst der Amtmann Friedrich Seitz aus Pastin. Nach einem Konkurs ging die Hütte an die weitverzweigte Familie von Müller, die im Raum Wittenburg mehrere Waldglashütten betrieb, so in Dümmerhütte, Parum, Bahlenhüschen und Kloddram.

Schönlage ist Bestandteil des Wochenkalenders 2008


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