Das Herrenhaus wurde zwischen 1730 und 1732 im Stil des Barock erbaut. Bauherr war Friedrich Ernst von Voß. Das Haus ist ein zweigeschossiger, rechteckiger, verputzter Backsteinbau mit einem gewalmten Mansardendach. Auf beiden Seiten des Hauses befindet sich ein dreiachsiger Mittelrisalit. Parkseitig befindet sich das Wappen derer von Voss im Dreiecksgiebel, Hofseitig das Wappen derer von Gundlach, die das Gut bis 1945 im Besitz hatten. Eine Besonderheit des Herrenhauses ist die Belebung der Putzflächen durch einen sogenannten Glasputz, die aus dem Glasbruch der drei Waldglas-Hütten der Familie von Gundlach stammen. Dieser Glasbruch, der als Schmuckelement in die gesamte Fassade eingearbeitet wurde, stellt eine Einmaligkeit in Mecklenburg und darüber hinaus dar. Daraus resultierend hat Rumpshagen einen sehr hohen Status im Denkmalschutz. 1752 gelangte das Gut mit Jobst von Gundlach in den Besitz der Familie von Gundlach, die um 1940 noch im Besitz des Gutes waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gutshaus zu Wohnzwecken und für die Gemeindeverwaltung. Es wird zur Zeit restauriert. In diesem Jahr (2006) wird die Fassade hofseitig links und rechts neben dem schon sanierten Mittelrisalit komplett erneuert und wieder mit dem Mecklenburger Waldglas bestückt.
Rumpshagen ist Bestandteil des Wochenkalenders 2009
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