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Gutshaus Groß Schönfeld

Etwa 10 km östlich von Neustrelitz, am nördlichen Rand des Serrahner Teils des Müritz Nationalparks, liegt das ehemalige Gutsdorf Groß Schönfeld. Der Rödliner See bildet die westliche Grenze des Ortes.




Eckdaten:

  • Baujahr: 2.Hälfte 18.Jh.
  • Lage: 10 km östlich Neustrelitz, 25 km südwestlich Neubrandenburg
  • Adresse: LK Mecklenburgische Seenplatte, 17237 Blankensee, OT Groß Schönfeld
  • Nutzfläche: Gutshaus: ca. 700 qm, Wirtschaftshaus: ca. 400 qm
  • Grundstücksfläche: ca. 1.390 qm
  • Eigentümer: privat
  • Kaufpreis: 80.000 € VHB
  • Provision: 3,5 %, inkl. MWST

1356 erstmalig erwähnt, trat während des 30-jährigen Krieges zunächst die Familie v. Jasmund als Eigentümer des Gutes auf. Der Krieg entvölkerte das Dorf dann auch völlig. Die v. Jasmund blieben bis 1803 im Besitz des Gutes. Im selben Jahr verkauften sie es an die herzogliche Kammer, die es dann zum Domanium legte.

Letzter Pächter des 586 ha großen Gutes war ein Herr Hauck, bevor Groß Schönfeld 1935 von der Deutschen Ansiedlungsbank Berlin übernommen wurde. Das Gut wurde aufgesiedelt und das Gutshaus mit einem Resthof von 100 ha von Hermann Sievers übernommen. Dieser wurde dann in Folge der Bodenreform enteignet.

Es folgte die übliche Nutzung während der DDR Zeit mit Wohnungen, Kulturraum, Gaststätte und Dorfkonsum. Erst im Jahre 2002 wurde es an die jetzigen Besitzer verkauft.

Die Errichtung des Gutshauses muss wohl für die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts datiert werden. Auf der Direktionalkarte von 1756 ist jedenfalls noch die alte Hofanlage westlich des heutigen Herrenhauses zu sehen und erst 1812 ist das jetzige Haus zu erkennen. Das eingeschossige 11-achsige Haus ist massiv über einem Feldsteinsockel gemauert und zu ¾ unterkellert. Ein ausgebautes Mansarddach schließt das Haus ab. Die mittleres 3 Achsen sind hofseitig durch ein zweiachsiges Zwerchhaus mit einem Dreiecksgiebel betont.

Um 1900 wurde das Haus nochmals umgestaltet. Im Erdgeschoss hat man den 3 mittleren Achsen eine halbrunde geschlossene Altane auf vier dorischen Säulen vorgestellt. Eine zweiflügelige großflächig verglaste Tür mit feststehenden Oberlicht führt ins Haus.

Der zweigeschossige, als Ziegelrohbau über einem Feldsteinsockel errichtete Wirtschaftsflügel wurde 1889 hinzugefügt. Der Bau ist unterkellert und hat ein Flachdach. Die beiden anderen Anbauten hatten möglicherweise vorher leicht konstruierte Vorgänger wie Wintergärten oder einfache Überdachungen. Die Wände im Inneren des Hauses waren ursprünglich als sichtbare Fachwerkskonstruktion mit verputzten Lehmstakenfeldern ausgebildet.

Nach 1945 wurde das Haus innen, entsprechend der jeweiligen Nutzung, mehrfach umgebaut. Es sind allerdings noch einige bauzeitliche Einbauten, wie Türen, Treppen, etc. erhalten. Strom, Wasser und Abwasser liegen an, Ofen- bzw. Elektroheizung.

Der jetzige Zustand des Hauses ist optisch nicht sehr ansprechend, es muss komplett entkernt werden und alle Installationen erneuert werden. Soweit zu erkennen, ist die Bausubstanz jedoch noch in einem für das Alter des Hauses vertretbaren Zustand.

Vor dem Haus stehen zwei mächtige Linden, die möglicherweise schon zur Errichtung des Hauses gepflanzt wurden. Vom Haus sind es nur ca. 300 m zum Rödliner See.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie hier


Gutshaus Ludorf

17237 Blankensee,

Kontakt: Manfred Achtenhagen
Telefon: 039931-84011oder 8400, mobil: 0172-9569607
Fax: 039931-84020
E-Mail: infoSPAMFILTER@gutsdorf.de
Verweis: www.gutsdorf.de