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Gutshaus Plötz

In Plötz im Landkreis Demmin, 12 km östlich dieser Kleinstadt gelegen, wurde seit 2004 eine Gutshaus-Ruine, die mehr als 20 Jahre leer stand und verfiel, zu neuem Leben erweckt.




Die Lehensnehmer des Gutes, das 1230 erstmals als Lehen der Familie von Appeldorn erwähnt wurde, wechselten im Laufe der Jahrhunderte häufiger, so werden die Familien Speckin, Lepell, Maltzan, Mardefeldt, Kirchbach, Ramin und Trebra genannt. Im Jahre 1820 erwarb schließlich die Familie von Heyden das Gut, das bis zur Enteignung 1945 in deren Besitz blieb. Karl Ludwig Wilhelm Wichard von Heyden ließ um 1866 das romantische Herrenhaus im Tudorstil mit dem auffälligen Turm unter Einbeziehung eines barocken Baukörpers errichten. Nach 1945 diente das Gutshaus als Unterkunft für Flüchtlinge, später als Lehrlingswohnheim, nach 1980 stand es leer. Inzwischen ist es ein Beispiel dafür, was jahrelanges persönliches Engagement für ein Denkmal bewirken kann, denn es ist wieder Leben in das Gutshaus eingezogen.

Die Kirche in Plötz wurde um 1500 mit halbrundem Ostschluss aus Feldsteinen errichtet und später verändert, auf dem Friedhof befindet sich die Familiengrabstätte der Familie von Heyden.

Die ehemalige Parkanlage ist noch zu erahnen, hier finden sich einige stattliche Bäume wie Stieleichen und Blutbuchen.

Plötz ist Bestandteil des Wochenkalenders 2010


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