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Fragen, die sich für uns ergeben

Wie kann es sein,

  • dass der Abriss eines kulturhistorisch wertvollen Gutshauses mit Fördermitteln unterstützt wird?
  • dass die Errichtung eines zweiten Festplatzes in einem Dorf mit 146 Einwohnern mit Fördermitteln unterstützt wird?
  • dass die Mittel für den Abriss ausgerechnet aus dem Förderprogramm der Integrierten Ländlichen Entwicklung kommen?
  • dass Kaufinteressenten Besichtigungstermine verwehrt werden?
  • dass die Gemeindevertreter bereits 2015 ihren privaten Bedarf an Baumaterial aus dem Abriss des Gutshauses anmeldeten?
  • dass eine Bürgermeisterin gemeinsam mit einigen Gemeindevertretern von vornherein Kaufinteressenten aus der AG Gutsanlagen ablehnt?

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Gutshaus Ludorf im Kalender 2019

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Zusammenfassung

von Gabriele Pflugmacher
Um die letzten Wochen und Monate noch einmal zusammen zufassen, müssen wir noch einmal zum Ausgangspunkt dieses -, wie soll man es nennen, - Vorganges?, zurückgehen.


Im Jahr 2014 sind in der Gemeinde Grammow Kommunalwahlen. Eine neue Bürgermeisterin und ein neuer Gemeinderat werden gewählt. Die neue Bürgermeisterin Frau Dräger tritt an mit dem Wahlversprechen, die Schandflecken in Grammow zu beseitigen. Die Einwohner Grammows  freuen sich, dass endlich eingefallene Gebäude, Schutt und unansehnliche Wirtschaftsgebäude entfernt werden sollen. Alle vertrauen.

Im September 2015 findet eine Einwohnerversammlung „zur weiteren Nutzung des Gutshauses“ statt.

Gerüchten folgend, dass es dabei um den Abriss des Gutshauses gehen könnte, suche ich das Gespräch vieler Grammower. Die Leute, mit denen ich ins Gespräch komme, sind entsetzt und folgen der Einladung der Gemeindevertretung.

Die Mehrheit ist danach zunächst beruhigt, da laut Aussage Frau Drägers Anträge auf Fördermittel für Abriss nicht gestellt wurden und eine Unternehmerin Interesse am Haus bekundete. Auch Vertreter der AG zur Erhaltung von Gutsanlagen waren anwesend, und gaben Tipps, wie man zunächst die Substanz des Hauses absichern könne, damit nicht noch mehr Schäden am Gutshaus entstehen.

Ein Besichtigungstermin mit der Unternehmerin fand allerdings erst im Dezember statt.

Auf Nachfragen bekamen wir keine Antworten, es hieß "man wäre in Verhandlungen".

Das Verhalten der Bürgermeisterin und des Gemeinderates: totale Verschwiegenheit, in allem was das Gutshaus betraf. Auch Mahnungen an die inzwischen neu gewählte Bürgermeisterin Frau Ehrlich zu mehr Transparenz, brachte keine Veränderung. (siehe Beschwerde an die Kommunalaufsicht)

Niemand im Dorf ahnte, dass der Abriss des Gutshauses vorangetrieben wurde.

Alles was das Gutshaus betraf, wurde immer im nicht öffentlichen Teil der Gemeindevertretungssitzungen besprochen. Mehrere Anträge auf Fördermittel zum Abriss des Gutshauses wurden gestellt, ohne dass auch nur ein Einwohner darüber informiert wurde.

Um so verwunderter waren wir, als im April 2018 eine neue Information bekannt wurde, dass diesmal  Fördermittel bewilligt wurden.

Wir suchten das Gespräch mit der Bürgermeisterin und konfrontierten sie mit der information. Wir stellten ihr auch ausführlich unseren Plan vor, das Gutshaus mittels eines Fördervereins zu retten, und stellten Ihr eine Woche vor der Einwohnerversammlung auch die Satzung  des Vereins in Gründung zu.

Alle Aktivitäten die wir in diesem Zusammenhang unternahmen, sind im Anhang noch einmal aufgelistet.

Unverständlich  für uns, dass jetzt Frau Ehrlich der Meinung ist, dass der Abriss ja nicht überraschend für uns sein konnte.

Und dazu noch die Bemerkung, warum wir in den letzten 3 Jahren nichts unternommen hätten?

Wie sollten wir? Unsere Fragen wurden abgewehrt, Aktionen z.B. das Haus über das Fernsehen bekannt zu machen, wurden verboten.

78 Unterschriften gegen den Abriss wurden  beim Gemeindebeschluss zum Abriss ignoriert.

Frau Ehrlich ist der Meinung, es sei alles demokratisch gelaufen. Wir müssen Sie enttäuschen. Rein rechtlich darf der Gemeinderat als unser Vertreter solche Entscheidungen treffen. Aber demokratisch ist dieses Verhalten gegen die Mehrheit der Einwohner nicht.

Wir - die Einwohner Grammows fühlen uns betrogen.

Es wird auch jetzt nicht gewartet, wie das Gericht über den Bürgerentscheid  urteilen wird.

Die Umsiedelung der Fledermäuse wird schon vorbereitet, am Eiskeller unweit des Gutshauses wird bereits gearbeitet.