Das Gut war ursprünglich alter Lehnsbesitz der Familie von Schwerin. Es gelangte später an die Familie von Borcke, die seit 1677 in Altwigshagen lebten. Das Gutshaus ließ Hugo von Borcke um 1900 als dreistöckiges Gebäude, aus einem Vorgängerbau, im englischen Tudorstil errichten. Während der Weltwirtschaftskrise mußten sie den Besitz verkaufen. Nach dem 2. Weltkrieg befanden sich Notunterkünfte für Flüchtlinge und Vertriebene in dem Gutshaus. In der DDR-Zeit wurde es für Wohnungen, den Dorfkindergarten und die Gemeindeverwaltung genutzt. In der Mitte der 90er Jahre nahm der Landkreis die Gutsanlage mit dem Gutshaus, dem Eiskeller, der Scheune und der Brennerei in die Kreisdenkmalliste auf. 1994/95 zogen das Bürgermeisterbüro und die letzten Bewohner aus. Zwischenzeitlich wurde das Gutshaus verkauft. Es laufen derzeit bauvorbereitende Maßnahmen. Der verwilderte Gutspark wurde durch AB-Maßnahmen aufgeräumt. Der Park ist im Besitz der Gemeinde geblieben.
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