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Damit Ihr Traum kein Albtraum wird

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Gutshaus Pohnstorf

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Schloss Weisdin zu verkaufen

Weisdin - Das kleine Schloss am See
5 km nördlich von Neustrelitz, einige hundert Meter abseits der B 96 liegt das ehemalige Gutsdorf Weisdin.



Eckdaten:

  • Baujahr: 1749
  • Lage: 5 km nördlich Neustrelitz, unweit der B 96
  • Objektanschrift: Schlossplatz 6, 17237 Blumenholz, OT Weisdin, LK Meckl. Seenplatte
  • Nutzfläche: 1.024 qm
  • Grundstücksfläche: 1.910 qm
  • Eigentümer: privat
  • Preis: 860.000 €
  • Provision: 3,5 % inkl. MWST für den Käufer

Viele Bilder des Schlosses Weisdin finden Sie hier: www.gutsdorf.de/schloss-weisdin


1387 urkundlich erstmalig erwähnt war es ein altes Lehen der Familie von Peckatel. In den Jahrhunderten danach wechselte der Ort mehrmals den Besitzer. So waren die v. Heydebreck, v. Maltzan und v. Bülow zeitweilig im Besitz des Gutes. Nach dem 30-jährigen Krieg gelang es der Familie v. Peckatel jedoch wieder die verpfändeten Güter einzulösen und erneut zum alleinige Besitz zu erlangen. 

Gotthard Friedrich Karl v. Peckatel endlich war es, der nach einem Brand, der fast das ganze Dorf vernichtete, zunächst 1747 die Oktogon Kirche, dann 1749 das Schloss und danach auch die meisten der anderen Gebäude des Gutsdorfs neu errichten ließ. Ohne Erben geblieben verkaufte er seine Güter und damit auch Weisdin 1761 an den Landesherren, dem Mecklenburg-Strelitzer Herzog Adolf Friedrich IV. Dieser nutzte das Schloss, nicht zuletzt wegen seiner schönen Lage, als Lustschloss und hielt sich deshalb auch relativ häufig hier auf. Ab 1792 verpachtete der Herzog zunächst das Gut und später dann auch das Schloss an verschiedene Pächter. Weisdin wurde damit eine der großherzöglichen Domänen.

1939 schließlich ging die Domäne Weisdin in den Besitz der Stadt Neustrelitz über. Das rettete das Gut trotzdem nicht vor der Aufsiedlung 1945.

Das Schloss diente zunächst, wie fast alle Herrenhäuser, den vielen Flüchtlingen aus dem deutschen Osten als Unterkunft. 1951 zählte das Weisdiner Schloss zum Glück zu den nur 21 Denkmalen im Lande, die als besonders baukünstlerisch wertvoll unter Schutz gestellt wurden. Während der DDR Zeit blieb es Wohnraum, Schule und teilweise Gaststätte. Nach der Wende wurde es 1995 erstmalig verkauft, ab 1997 saniert und 2002 erneut verkauft und dient seitdem als reines Wohnhaus.

Das Schloss (wg. des landesherrlichen Besitzes ist die Bezeichnung „Schloss“ durchaus korrekt) ist ein zweistöckiger barocker Bau von 9 Achsen über einem hohen tonnengewölbten Keller. Ein steiles, in neuerer Zeit ausgebautes, Walmdach schließt das Haus nach oben ab. Der flache Mittelrisalit der Hoffront ist dreiachsig. Im spitzen Winkel des Risalits befindet sich das restaurierte Wappen der Strelitzer Herzöge mit dem Wahlspruch des englischen Hosenbandordens: „HONI SOIT QUI MAL Y PENSE“ „Schande dem, der Schlechtes dabei denkt“.

Bemerkenswert ist noch die schöne geschnitzte eicherne Eingangstür, die allerdings eine Kopie des verloren gegangenen Originals ist.

Auf der rückseitigen Seeseite ist anlässlich der Instandsetzung des Hauses ein sonniger Wintergarten angefügt worden.

Die Räume im Inneren des Hauses sind symmetrisch angeordnet und weitestgehend in ihrer Ursprungsform erhalten. Zur Hofseite sind die Räume als Enfilade angelegt.

Bemerkenswert ist die Erhaltung des ursprünglichen Brunnens im Haus, der dekorativ mit einer Glasplatte abgedeckt, doch sehr ungewöhnlich ist. Ein weiterer sehr dekorativer Bestandteil des Hauses ist die original erhaltene dreiläufige Treppe mit dem sehr schön geschnitzten Geländer, die sich bis in das Dachgeschoss fortsetzt.

Vom oberen Absatz der Treppe gelangt man sofort in den Saal. Dieser Festsaal im OG ganz besonders, aber auch einige der Räume im Erdgeschoss weisen sorgfältig restaurierte bauzeitlich Rokoko Stuckdecken auf. Bauzeitlich sind auch noch einige der Türen und die breiten Dielen der Halle.

Im Dachgeschoss sind zwei großzügige Wohnungen ausgebaut.

Auch das Kellergeschoss ist auf Grund seiner hohen Gewölbedecke voll nutzbar. Hier sind alle Hausanschlüsse, die Ölheizung und die Vorratstanks untergebracht. (Im 18. Jahrhundert übrigens auch das Verlies!)

Schlussendlich sei natürlich die direkte Seelage mit dem kleinen Steg am Mittelsee erwähnt, die das Anwesen so ziemlich einmalig in der Region macht.