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Gutshaus Wesselstorf im Kalender 2016

Gutshaus Wesselstorf im Kalender 2016

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Gutshaus Wesselstorf

Inmitten einer gepflegten Parkanlage mutet das Gutshaus Wesselstorf in den warmen Monaten wie ein verwunschenes Schloss an. Die Fassade ist grün »eingepackt« und an der Ostseite befindet sich ein Turm mit markantem Helm.




Wie die meisten Mecklenburgischen Gutsanlagen blickt auch Wesselstorf auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Einer der frühesten schriftlichen Hinweise findet sich in kirchlichen Aufzeichnungen des Jahres 1232, in denen von der Abgabe des Zehnten an das Kloster Dargun durch die Dörfer Belitz und Woldelsowe (wahrscheinlich Wesselstorf) die Rede ist. Ab dem Jahr 1460 finden wir in den Archiven Beschreibungen der Gutsanlage und der jeweiligen Besitzverhältnisse, welche - was eher die Regel als die Ausnahme war - über die Jahrhunderte häufig durch Verkauf und Vererbung wechselten. Ungewöhnlich genug, finden wir seit 1460 bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts - unterbrochen nur von einem kurzen schwedischen Interregnum während des Dreißigjährigen Krieges - die Familie von Moltke (auch von Moltken) auf Gut Wesselstorf ansässig. Danach befand sich die Ritterschaft Wesselstorf neben einigen kurzzeitigen Zwischenbesitzern in den Händen der Familien von Bassewitz, von Grävenitz und wieder von Bassewitz, welche dann bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges hier ansässig war.

Danach ereilte Wesselstorf das seit 1945 für alle Gutsanlagen typische Schicksal: Flüchtlingseinquartierung und Verfall, später Umbau zum Zwecke der Nutzung für Mietwohnungen und öffentliche Einrichtungen wie Konsum, Kindergarten Veranstaltungsraum, Büros etc.

Die Garten- und Parkanlage verwilderte im Laufe der Jahre, wertvoller alter Baumbestand wurde einer wirtschaftlichen Nutzung zugeführt, die unmittelbare Umgebung des Hauses war geprägt durch die in der ländlichen DDR typische Selbstversorgerwirtschaft mittels Kleingärten. Die bis zur Wende weitgehend intakt gebliebene Gutsanlage wurde dann in den 1990er Jahren durch den Abriss vieler historischer Wirtschaftsgebäude weiter verändert; heute sind außer dem Gutshaus noch der unmittelbar neben diesem stehende Stall für die Reit- und Kutschpferde und die sich rechtwinklig anschließende Remise erhalten.

Seit dem Jahr 1998 befinden sich das Gutshaus, die verbliebenen Wirtschaftsgebäude und wesentliche Teile des Parks wieder in Privatbesitz, das Ensemble wurde im Jahr 2000 in die Denkmalliste eingetragen.
Wie im nahen Vilz stellen die neuen Besitzer nach und nach den Charakter des alten »Gutsschlosses« und seiner Umgebung wieder her. Heute steht es Urlaubern offen – die Ferienwohnungen vermitteln eine ländliche Atmosphäre. Auch der historische Pferdestall ist renoviert und liebevoll eingerichtet für Tagungen und Seminare.


Urlaub im Gutshaus

Das Gutshaus ist reizvoll am Rande des Dorfes gelegen, die idyllische Umgebung öffnet sich von einem gepflegten Garten mit zahlreichen Obstbäumen über den teilweise bereits wiederhergestellten Park in die Landschaft. Im Gutshaus stehen stilvoll eingerichtete Ferienwohnungen für Gäste zur Verfügung.


Besitzverhältnisse vor 1945:

1739-1810

von Grävenitz

(1781)-1783

Reichshofrat Friedrich Graf von Grävenitz

1783-1786

Frau Generalleutnantin Albertine Elisabeth Gräfin von Grävenitz; Lehnsträger: Reichshofrat Friedrich Graf von Grävenitz

1786-1800

Kammerherr Carl August Georg Friedrich von Grävenitz

1800-1808

Gebrüder von Grävenitz

1808-1810

Kommissionsrat Koeve für die Gläubiger der Familie Grävenitz

1810-1819

Jägermeister Johann Carl von Stein

1819-1839

Hans Wilhelm Christian von Boeckmann

1839-1841

Johann Heinrich Wrampe

1841-1864

Hermann Burmeister

1864-1881

die Gebrüder Grafen von Bassewitz; Adolf Bernhard Philipp Victor Graf von Bassewitz und Hofmarschall Henning Adolf Franz Friedrich Carl Graf von Bassewitz (siehe Prebberede und Wohrenstorf)

1881-1895

Adolf Bernhard Philipp Victor Graf von Bassewitz und die Lehnserben des Hofmarschalls Henning Adolf Franz Friedrich Carl Graf von Bassewitz (siehe Prebberede)

1895-1899

Adolf, Henning, Ernst und Rudolf Grafen von Bassewitz (siehe Prebberede)

1899-(1938)

Rittmeister Henning Graf von Bassewitz

Wesselstorf ist Bestandteil des Monatskalenders 2016


Gutshaus Wesselstorf

18195 Wesselstorf, Dorfstraße 21

Telefon: 038205-68902
Fax: 030-7819435
E-Mail: buchungSPAMFILTER@gutshauswesselstorf.de
Verweis: www.gutshauswesselstorf.de


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