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Ein Gutshaus für eine ganze Gruppe!

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Gutshaus Staven

1791 kam Johann Christian Friedrich von Altrock in den Besitz von Staven. 1792 ließ er das Herrenhaus bauen. Es ist ein Fachwerkhaus mit vorgeblendeten Ziegelwänden.



Der spätbarocke Bau wurde im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts neogotisch umgebaut. Für den Umbau dürfte Philipp Seip verantwortlich gewesen sein, der Staven 1832 von den Erben des Berliner Kaufmanns Johann Gottfried Schulze erwarb. 1840 war das Gut im Besitz von Carl Ludwig Seip. Aus den Händen der Familie Seip kam Staven 1853 an Werner Schläger, dem 1891 die Familie Friedrich Karl Pätow folgte. Diese machte aus dem eingeschossigen Herrenhaus ein zweigeschossiges, wodurch das Satteldach verloren ging. Den Pätows folgte 1919 als Besitzer Wilhelm von Köppen. Nach dessen Tod 1931 führte sein zweiter Sohn, Eberhard von Köppen, den Gutsbetrieb weiter. 1945 wurde er verhaftet und nach Fünfeichen gebracht. Später fand man heraus, dass Eberhard von Köppen in Buchenwald ums Leben kam. Staven wurde enteignet und zunächst als Versorgungsgut der Roten Armee weiter geführt. Danach wurde es Landesgut und nach 1949 Volkseigenes Gut. 1992 übernahm Nikolaus von Badewitz (ein Enkel von Wilhelm von Köppen) als Pächter das Gut von der Treuhandanstalt Berlin. 1993 wurde ein Kaufantrag gestellt, 1996 konnte die Familie das Gut erwerben. Seitdem wurde das Herrenhaus saniert. 2001 übergab Nikolaus von Badewitz das Gut an seine Tochter und seinen Schwiegersohn. Das Gutshaus soll in Zukunft als Familienwohnsitz und Verwaltungssitz des Landwirtschaftsbetriebes dienen.


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