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Historische Mühlen

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In einigen Orten blieben diese besonderen technischen Denkmale erhalten. Viele davon finden Sie auf der Mühlenseite von Ingo Arlt.

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Ein Gutshaus für eine ganze Gruppe!

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Gutshaus Sponholz

Sponholz wurde 1496 erstmals urkundlich erwähnt. 1701 erwarb der Amtmann Victor Siegismund von Oertzen das Gut, er verkaufte es 1742 an Johann von Altrock.




Dieser ließ sofort das Herrenhaus durch den herzoglichen Baumeister Christoph Julius Löwe erbauen. 1745 war der Bau weitgehend fertiggestellt, nur der Festsaal im Obergeschoss blieb bis heute unvollendet. Das Herrenhaus verfügt hof- und parkseitig über einen Mittelrisaliten, darüber erhebt sich jeweils der Giebel, der mit dem Wappen bzw. den Initialen des Bauherrn versehen ist, diese werden von weiblichen Figuren und jeweils zwei Vasen bekrönt. 1790 tauschte Herzog Adolf Friedrich IV. die Domäne Staven gegen das Gut Sponholz ein und nutzte es als Sommersitz. Nach der Vertreibung der letzten Domänenpächter erhielten 1946/47 Neubauern durch die Bodenreform den Grund und Boden. Das Herrenhaus, zunächst von Flüchtlingsfamilien belegt, diente in den Folgejahren als Gemeindebüro, Festsaal, Jugendclub u. ä. Im Inneren blieben einige Stuckdecken und Supraporten-Reliefs erhalten, in zwei Räumen wurden Reste bemalter Wandbespannungen entdeckt. Das seit vielen Jahren ungenutzte Herrenhaus befindet sich im Besitz der Gemeinde, die sich seit Jahren vergeblich bemüht, das stark sanierungsbedürftige denkmalgeschützte Gebäude zu verkaufen.

Sponholz ist Bestandteil des Wochenkalenders 2011


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