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Historische Mühlen

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In einigen Orten blieben diese besonderen technischen Denkmale erhalten. Viele davon finden Sie auf der Mühlenseite von Ingo Arlt.

zwillingswindmuehlen.de


Herrenhaus Müggenburg

In der Stille und Abgeschiedenheit der typischen vorpommerschen Landschaft westlich der Insel Usedom steht von einem Wassergraben umgeben die Müggenburg.




Sie wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt, ist aber wohl älter. Zu dieser Zeit befand sich die Burg im Besitz der Adelsfamilie von Nienkerken, deren Stammsitz die Müggenburg war. 1434 wurde die Anlage teilweise zerstört. Die neogotische Burganlage entstand zwischen 1889 und 1891 unter Einbeziehung des mittelalterlichen 28 Meter hohen Fangelturmes. Die Eingangshalle mit dem Kreuzrippengewölbe und der farbigen Bemalung vermittelt den Eindruck eines Gotteshauses. Dieser Eindruck wird bekräftigt durch die teilweise vorhandenen Bibelzitate im Eingangsbereich. Einer davon “Einer trage des anderen Last” war auch der Titel eines in der DDR viel diskutierten DEFA-Films, der 1986/87 auf der Müggenburg gedreht wurde. Bis in das 19. Jahrhundert hinein wechselten die Besitzer der Burg in rascher Folge. Der letzte Besitzer war bis zur Enteignung 1945 Dr. Karl Friedrich Holtz. Nach 1945 bewohnten zunächst Flüchtlinge die Burg, später wurde sie als Verwaltungsgebäude, Kulturzentrum und durch die örtliche Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft genutzt. Seit den 1980er Jahren stand das Anwesen leer und war dem Verfall preisgegeben. Heute befindet sich die Burg in Privatbesitz und wird durch die Familie Bohse seit 1994 liebevoll saniert.

Müggenburg ist Bestandteil des Wochenkalenders 2013


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